MARKENAUFTRITT LENA ZEISE

Eine Selbstreflektion zu meiner Arbeit

Meine Selbstständigkeit begann bereits während des Studiums. Ich bekam einige Illustrationsaufträge und brauchte dringend eine Homepage – so dachte ich zumindest damals. Ich gestaltete mir ein kleines Logo, baute eine Portfolioseite auf und los ging es. Finden Sie den Fehler? Genau, ich war ziemlich planlos. Ich hatte mir keine Gedanken über meine eigene Positionierung gemacht, geschweige denn über einen richtigen Markenauftritt. Wofür stehe ich? Was  biete ich eigentlich genau an und für wen? Alles Dinge über die ich meine Kunden heute ausfrage. Zwischenzeitlich habe ich immer mal wieder etwas verändert und überarbeitet, aber es war an der Zeit mal richtig aufzuräumen.

 

Der Weg zu meinem eigenen Markenauftritt

Ziel » Meine Leistungen und mein Profil schärfen, sodass ich mein Angebot zielgruppenspezifischer ausrichten kann.

Vorgehensweise » Eine umfangreiche Selbstreflektion mit Ausarbeitung meiner Kernwerte und -kompetenzen, sowie ein Auftraggeber-Profiling und die genaue Definition meiner Leistungen waren die Ausgangslage. Auf dieser Grundlage konnte ich aufbauen und überarbeitete zuerst mein Logo. Danach definierte ich meine Farbwelt und Typografie neu und entwickelte mein persönliches Key Visual. Das alles habe ich in meinen Webauftritt übertragen.

Ergebnis » Das neue Logo ist ein verspieltes Monogramm, dass meine Liebe zur Gestaltung – besonders zur Typografie – widerspiegelt. Mein Key Visual mit den Illustrationen und Icons von Herz, Hand und Kopf verbindet meine Schwerpunkte Illustration und Design miteinander. Es verdeutlicht gleichzeitig auch meine Arbeitsweise und ist das Headerbild auf meiner Startseite. Die Essenz meines Markenauftritts ist zusammengefasst in dem Satz »Kommunikation gestalten mit Herz, Hand & Köpfchen«.

 

Die Hintergründe zu meiner Logogestaltung

Die Grundidee meines ursprünglichen Logos – das persönliche Monogramm – war die Basis. Doch ich wollte weitere Aspekte zum Ausdruck bringen: Meine Liebe zur Gestaltung an sich und die Begeisterung für Schriften aller Art. Es sollte traditionelle und moderne Aspekte und Formen aufgreifen und verbinden. Kurz gesagt: Das Monogramm sollte raffinierter werden.

Ich habe in verschiedene Richtungen experimentiert. Eine Inspirationsquelle waren z.B. historische Initiale aus alten Büchern. Im Kontext meiner bisherigen Arbeit sehr passend. Das Endergebnis lässt diesen Einfluss erahnen. Die Schlaufen in der Schrift sind meiner Handschrift, bzw. allgemein der Schreibschrift entliehen. Der starke Strichstärkenkontrast, die Schwünge und typografischen Details bringen Abwechslung und eine gewisse Verspieltheit in das Zeichen. Mein Namenschriftzug wird in einer modernen serifenlosen Schrift dagegengesetzt. In diesem Logo finde ich mich und meine Arbeit wieder.

 

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